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2009

2009 - Die Verjüngungskur

Die Verjüngungskur

Bauernposse in drei Akten von Hans Renz


Der Zipflbauer hat als Wirt noch einmal geheiratet, aber schon nach drei Jahren ist er seiner zweiten Frau zu alt. Als sie sogar eine Trennung von Tisch und Bett verlangt, da wird es ihm zu bunt und er ringt sich zu einem ebenso radikalen wie heilsamen Entschluss durch. Er gibt vor, sich bei einem berühmten Wunderdoktor verjüngen zu lassen und schickt danach seiner Frau einen jüngeren Stellvertreter ins Haus, der in seinem Auftrag in jugendlichem Übermut alles auf den Kopf stellt, jedem Kittel nachläuft und im Wirtshaus keiner Schlägerei ausweicht. So ein wilder Mann ist der Bäuerin aber auch nicht recht und sie ist heilfroh als nach einer zweiten Operation ihr alter, so wie er war, zurückkehrt.

Hans Renz zeigt sich auch in diesem Stück als seriöser Volksstückautor der alten Motiven auf der Spur ist. Hier beschäftigt er sich mit dem Thema der „Altweiber- und Altmandermühle“ (siehe Altweibermühle). Im Tiroler Vokstheater gehört diese Geschichte als Zwischenspiel zu den ältesten Legendenspieltexten die auf Stoffe um die „verkehrte Welt“ des späten Mittelalters zurück gehen.

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